Neues auf unseren Seiten:

Schlagzeilen aus Aspenstedt 27 06 2010
Premiere in der Börde: Die Hillhopper Goslar richteten den vierten Lauf zur DGM zum ersten Mal auf ihrem Clubgelände in Aspenstedt aus. Das Wetter war nahezu perfekt, die Stimmung sehr entspannt, aber trotzdem verzeichneten sie mit 50 Teams leider die geringste Starterzahl in diesem Jahr.

Altbekannte Gesichter tauchten an neuer Stelle auf. Josef Rosemann, sonst tapferer Beifahrer bei Oliver Miss auf seinem Spyder-Prototyp, saß diesmal auch hinter dem Volant von Oli’s Proto. Und der amtierende Meister der Klasse Original kam gut zurecht: Josef landete auf dem dritten Platz!
Der nächste Umsteiger ist Ronny Simon. Er sucht unter den Prototypen neue Herausforderungen. Mit einem Aufbau von Thomas Stoppa ging er in Aspenstedt an den Start. Und prompt fuhr er aufs Podium, nur geschlagen von Thomas Stoppa selbst.
Klaus Hofmockel griff zum ersten Mal wieder selber ins Geschehen ein. Aufgrund seiner Arbeit im Offroadpark Langenaltheim kann er nicht an allen Läufen teilnehmen. Daher ist eine gute Endplatzierung in der Klasse Standard für ihn unerreichbar. Aus Spaß und um für seinen Verein, die Allradspezis Franken, ein paar gute Ergebnisse einzufahren, nannte er in der Klasse Pro-Modified. Und es kam, wie es geplant war: Hinter Andreas Riethmüller, der auf einem Ersatzwagen antrat, wurde Klaus zweiter. Aber trotzdem wurde in dieser Klasse auch irgendwie ein Allradspezi Erster: Der Ersatzwagen für Andreas war der Suzuki LJ 80 von Torsten Fuchs. Leider gibt es dafür keine Mannschaftspunkte...

Stark besetzt war die Klasse Modified. Nach langer Abwesenheit fuhren auch Christian Hey und Bastian Pecat wieder einen Lauf. Und Bastian, Meister von 2007, hat nichts verlernt, er fuhr gleich wieder aufs Podium. Allerdings musste er sich einem Allradspezi geschlagen geben: Bernd Japp, der seinen LJ einer Generlaüberholung unterzogen hat, gewann überlegen ohne sich Fehlerpunkte auf seine Bordkarte zu laden. Und, Sie ahnen es schon, auch für Bernd Japp war es der erste Lauf, den er in dieser Saison fuhr.

Die Tagessieger:
JuniorCup: Oliver Rosemann, Suzuki Samurai, 0 Fehlerpunkte
Fun Cup: Marco Roth, Daihatsu F50, 4,01 Fehlerpunkte
Original: Winfried Holtvoigt, Suzuki SJ 413, 6,11 Fehlerpunkte
UTV: Hans-Jürgen Rausch, Arctic Cat Prowler, 19,00 Fehlerpunkte
Standard: Sascha Klute, Suzuki Samurai, 3,31 Fehlerpunkte
Modified: Bernd Japp, Suzuki LJ 80, 0 Fehlerpunkte
ProModifed: Andreas Riethmüller, Suzuki LJ 80, 116 Fehlerpunkte
Prototyp: Thomas Stoppa, „Mantis“, 89 Fehlerpunkte
Mannschaft: DMV mit 84 Punkten

Bilder, Bericht und Ergebnisse folgen in den nächsten Tagen.

Schlagzeilen aus Gschwend 15 06 2010
Ein ereignisreicher dritter Lauf zur Deutschen Geländewagen Meisterschaft.
Das Quarzsandwerk Lang und der ORC Night Hunter begrüßten 115 Teams, die sich durch die anspruchsvoll gesteckten Sektionen kämpften.

So mancher kämpfte nicht nur gegen das Gelände, sondern auch mit der Schwerkraft. Zahlreiche Umfaller und sogar Überschläge bekamen die Zuschauer zu sehen. Zeitweise waren im Fahrerlager mehr Fahrer mit schauben als mit fahren im Gelände beschäftigt. Trotzdem hatten alle viel Spaß an den kniffligen Sektionen.

Mit seinem konsequent für die Klasse Pro-Modified umgebauten Jeep CJ 5 siegte Thomas Nest vor seinem Vereinskollegen Daniel Eberle. Thomas’ Platz auf dem Podium blieb jedoch leer, am späten Nachmittag ereilte ihn ein Herzinfarkt. Dank schneller Hilfe vor Ort und rascher Operation wurde schlimmeres verhindert. Mittlerweile geht es ihm den Umständen entsprechend gut und er wurde aus der Intensiv- auf eine normale Station verlegt. Er redet bereits davon, in zwei Wochen in Aspenstedt fahren zu wollen.
Und auch Benjamin Krenzer bemühte seinen Schutzengel. Bei einem Überschlag wurde der Platz zwischen Helm und Dach zu knapp, die Folge war ein Brummschädel und eine schicke Halskrause. Sein Zustand besserte sich jedoch stark, sodass er am Sonntag schon wieder auf dem Golfplatz stand.

Der Eintritt ins Gelände war frei, die Zuschauer wurden jedoch um eine Spende für die „Tour Gingko“ gebeten. Die Stiftung kümmert sich um die Bedürfnisse schwerstkranker Kinder. Am Ende des Tages konnte Christiane Eichenhofer einen Scheck in Höhe von 1000 Euro in Empfang nehmen. Überreicht wurde er von Frau Kottmann, der Bürgermeisterin von Gschwend, die auch die Siegerehrung vornahm.

Die Tagessieger:
JuniorCup: Tamara Beck, Daihatsu F50, 10,033 Fehlerpunkte
Fun Cup: Andre Beck, Daihatsu F50, 10,033 Fehlerpunkte
Original: Rainer Stütz, Suzuki SJ 413, 91,138 Fehlerpunkte
UTV: Hans-Jürgen Rausch, Arctic Cat Prowler, 148 Fehlerpunkte
Standard: Helmut Muhle, Suzuki SJ 410, 117,255 Fehlerpunkte
Modified: Torsten Fuchs, Suzuki LJ 80, 154,791 Fehlerpunkte
ProModifed: Thomas Nest, „Käpt’n Blaubär“, 719 Fehlerpunkte
Prototyp: Marlon Lewandowsky, „X-treme “, 138 Fehlerpunkte

Bilder, Bericht und Ergebnisse folgen in den nächsten Tagen.

Schlagzeilen aus Eisenberg 24 05 2010
2. DGM Lauf in Eisenberg am 23.05.10

Pfingsten – fast schon ein Traditionstermin für den DGM Lauf der Offroadfreunde Kurpfalz. Das erste Sommerwetter des Jahres lockte 105 Teams und hunderte Zuschauer ins Sandwerk Klausing.

Viele einfach aussehende Löcher wurden unterschätzt und sorgten für manche stabile Seitenlage. Wo Jeeps ohne Schwierigkeiten durchkamen, verwandelten sich manche Suzukis in „Suzukippis“. Einigen ging die Zeit aus, andere hingegen fuhren mit einem Zeitpolster aus der Sektion. Bernd Kallert markiert den ersten Ausfall des Tages, an seinem Mercedes G quittiert immer wieder das gleiche Gelenk den Dienst. Fehlersuche ist angesagt.

Ein alter Bekannter stattete der DGM einen Besuch ab, Bernhard Stracke fuhr wieder wie früher mit Stephan Postel einen Doppelstart in der Klasse Original. Platz acht am Ende für ihn. Und gleich einen zweiten Job erledigte er, indem er als Beifahrer Maximilian Postel im JuniorCup durch die Sektionen begleitete. Hier erreichten Maxi und Bernd Platz 3.

Die Tagessieger:
JuniorCup: Oliver Rosemann, Suzuki Samurai, 7,275 Fehlerpunkte
Fun Cup: Gerd Müller, Mercedes G, 10,67 Fehlerpunkte
Original: Winfried Holtvoigt, Suzuki SJ 413, 14,266 Fehlerpunkte
UTV: Christian Joormann, Arctic Cat Prowler, 29 Fehlerpunkte
Standard: Tobias Burkhardt, Suzuki Samurai, 15,873 Fehlerpunkte
Modified: Michael Gereke, Suzuki Samurai, 82,066 Fehlerpunkte
ProModifed: Daniel Eberle, „Geröllheimer“, 138 Fehlerpunkte
Prototyp: Thomas Stoppa, „Mantis “, 170 Fehlerpunkte
Mannschaft: ORC Night Hunter mit 87 Punkten

Bilder, Bericht und Ergebnisse folgen in den nächsten Tagen.

1. DGM Lauf im Offroadpark Langenaltheim am 01.05.10 02 05 2010
Endlich, die DGM Saison 2010 ist eröffnet. 91 Fahrerinnen und Fahrer fanden sich zum Saisonauftakt im Offroadpark Langenaltheim ein. Die Allradspezis Franken und die 4x4 Freunde Ilsfeld richteten den Lauf aus und wickelten die technische Abnahme ab.

Die Regenschauer hielten sich in Grenzen, die technischen Defekte leider nicht. Der harte Boden und die hohen Drehzahlen am Rad überforderten so manche Hinterachse. Dirk Lewandowsky meinte trocken: „Auch eine Unimog-Achse geht irgendwann mal kaputt.“. Für ihn und Sohn Marlon bedeutete dies das Aus in ihrem Prototyp „X-treme“.
Vergangenes Jahr fuhren Bodo Scheibe und Christof Schumann auf Bodos Prototyp „Fürchtenix“, mit dem besseren Ende für Christof: Meister in der Klasse Prototypen. Zum Start dieser Saison teilten sie sich Christofs Prototyp „Opelix“. Trotz eines Überschlags von Christof in der Sektion 13 reichte der Vorsprung aus, um vor Bodo den Tagessieg zu sichern. In der letzten Sektion des Tages setzte Christof noch ein Sahnehäubchen obenauf: unter viel Jubel der zahlreichen Zuschauer erklomm er als einziger einen nahezu senkrechten Hang, den mancher Trophy-Fahrer nur unter Zuhilfenahme einer Winde bezwingt.
Aufsehen erregte Oliver Miss vom SCC Bramsche mit seinem neuen Prototypen. Er gönnte sich einen „Spider“ aus Schweden und macht damit einen großen Sprung von der Klasse Original in die Klasse Prototyp. Fürs Treppchen reichte es bei der Premiere nicht ganz, Platz4 am Ende für ihn.

Auch Thomas Nests umgebautes Gefährt zog die Blicke auf sich. Vom alten Jeep CJ ist nicht viel übrig geblieben, Thomas hat das Klasse Standard Auto auf die Klasse Pro-Modified getrimmt. Und es hat sich gelohnt, er platzierte sich mit dem „Käpt’n Blaubär“ zwischen den Brüdern Eberle auf Platz zwei.

Mit Beginn dieser Saison wurde eine neue Klasse für UTVs eingeführt. Dies sind allradgetriebene „Utility Terrain Vehicle“, die einem Quad mit Dach ähneln. Um Fans und Fahrern solcher UTVs den sportlichen Wettbewerb zu ermöglichen wurde der UTV Cup eingeführt. In Langenaltheim machten zwei Teilnehmer den Premierensieg unter sich aus: Christian Joormann und Uwe Kurek. Geschickt kurvten sie durch die Sektionen der Klasse Original. Beide sagten am Ende des Wettbewerbes, dass die Sektionen Spaß gemacht haben, aber von der fahrerischen Herausforderung noch nicht das Ende waren.

Die Tagessieger:
JuniorCup: Jaqueline Lindenthal, Suzuki Samurai,5,952 Fehlerpunkte
Fun Cup: André Beck, Daihatsu F50, 4,013 Fehlerpunkte
Original: Robert Ritter, Suzuki LJ 80, 7,937 Fehlerpunkte
UTV: Christian Joormann, Arctic Cat Prowler, 28 Fehlerpunkte
Standard: Helmut Muhle, Suzuki SJ 410, 21,74 Fehlerpunkte
Modified: Thomas Altvater, Suzuki LJ 80, 82,066 Fehlerpunkte
ProModifed: Daniel Eberle, „Geröllheimer“, 291 Fehlerpunkte
Prototyp: Christof Schumann, „Opelix “, 278 Fehlerpunkte
Mannschaft: Allrad-Freunde-Heidelsheim mit 82 Punkten

Bilder, Bericht und Ergebnisse folgen in den nächsten Tagen.

Klärung des Sachverhaltes „Klasse Original Suzuki Felgen“ 01 03 2010
Auf Grund der im Forum angeregten Diskussion zum Thema „Felgen in der Klasse Original auf Suzuki“ hat sich die Reglementkommission kurzfristig um eine tragbare, faire und zukunftssichere Lösung bemüht. So wurde im Einklang mit dem Reglement des Eurotrials eine Lösung gefunden, die wie folgt in das Reglement der Deutschen Geländewagenmeisterschaft (DGM) übernommen wird:

3.4.7.1 Felgenart
Es dürfen nur serienmäßige und fahrzeugtypgebundene Felgen (Durchmesser, Breite und Einpresstiefe) verwendet werden.
Die Fahrzeuge Suzuki SJ 410, Suzuki SJ 413 und Suzuki Samurai, welche serienmäßig mit 15“-Felgen ausgeliefert wurden, dürfen mit der Stahlfelge des Suzuki LJ 80 (Große 4,5x16“) umgerüstet werden.

Offizielles Protokoll der Eurotrial-Sitzung 03 12 2009
Ort: Vogelschutz-Vereinsheim Heidelsheim, Deutschland
Samstag, 14. November 2009

A)
Begrüßung um 10.15h durch den Eurotrial-Präsidenten Jürgen Wagner.


Folgende Nationen waren anwesend:


Deutschland
England
Finnland
Italien
Norwegen
Österreich
Rumänien
Russland
Schweden
Schweiz
Tschechien
Ungarn

Die 12 Nationen waren mit insgesamt 24 Personen anwesend.
Dadurch ergeben sich auch bei Abstimmungen 12 Stimmen.

B)
Nach dem Eintrag in die Teilnehmerliste, begrüßte der Präsident alle anwesenden Nationen, besonders die Vertreter der neu hinzugekommenen Nation Rumänien. Jürgen Wagner berichtete anschließend vom Eurotrial 2009 in Deutschland. Er berichtete nochmals über die Umstände und bedankte sich für die Unterstützung der Nationen. Durch ein rechtzeitiges „ziehen der Handbremse mit beiden Händen“ und die Unterstützung im eigenen Organisationsteam konnte das Eurotrial im sportlichen Bereich wie geplant durchgeführt werden. Alle Veranstaltungen „außen herum“ fanden nicht statt. Gerade im sportlichen Bereich wurden neue Rekorde aufgestellt: 189 Starter aus 15 Nationen – so viele Teilnehmer wie nie zuvor.
Die bescheinigtem der deutschen Organisation erstklassige Arbeit und hoben besonders die Fairness der Sektionsposten hervor. Die Teilnehmer waren begeistert!

C)
Die Nationen die sich für die nächsten Jahre für die Ausrichtung des Eurotrials beworben haben:
2010 Schweden
2011 Tschechien
2012 Schweiz
2013 Italien
2014 Rumänien



D)
Jürgen Wagner hatte bereits im Vorfeld bekannt gegeben, dass er als Eurotrial-Präsident nicht mehr zur Verfügung steht. Er schlägt den Tommy Olsen aus Norwegen als seinen Nachfolger vor.
Wahl: 11-Ja-Stimmen
Rumänien enthält sich der Stimme

Gratulation an Tommy Olsen.

E)
Es wird beschlossen, dass die Eurotrialsitzung weiterhin im November stattfindet. Ort der Veranstaltung ist immer der Ausrichter der nächstjährigen Veranstaltung. Es soll am Samstag die Sitzung stattfinden und dann am Sonntag Vormittags eine Besichtigung des Wettbewerbsgeländes sich anschließen.

F)
Durch seine Präsidentschaft regt Tommy Olsen an, als ständiges Mitglied im Eurotrialkomitee Norwegen durch Schweden zu ersetzen.
Wahl: 11-Ja-Stimmen
Rumänien enthält sich der Stimme
Lasse Larson übernimmt diese Funktion.

Das Eurotrialkomitee setzt sich nun aus folgenden Mitgliedern zusammen.

Präsident
Tommy Olsen, Norwegen

ständige Mitglieder
Schweden, Lasse Larson
Deutschland, Klaus Hofmockel
Italien, Roberto Crevenini

rotierende Mitglieder:
letztjähriger Veranstalter: Deutschland, Jürgen Wagner
aktueller Veranstalter: Schweden, Roger Karlson
folgender Veranstalter: Tschechien: Marek Michal


G)
Es wurde über die Definition beraten, die das Durchfahren eines Tores regelt. Hierbei wurde festgestellt, dass es in der englischen Version der Reglements bereits eine ausreichende Formulierung gibt, die nun auch in das deutsche Reglement mit demselben Wortlaut übernommen wird.

Durchfahren eines Tores
4.6.9
“A gate is passed when the “imaginary line” between the two sticks has been passed with a minimum of one front wheel of the vehicle and with the gate number on the left hand side of the driving direction.”
“Ein Tor ist passiert, wenn die “gedachte Linie“ zwischen den beiden Torpfosten mit einem Minimum eines Vorderrades des Fahrzeug passiert wurde. Die Nummer des Tores muss in Fahrtrichtung links sein“


H)
Nach einem Antrag von Deutschland wurde darüber beraten, ein einheitliches Fahrsystem einzuführen.

Fremde Tore dürfen durchfahren werden. Strafpunkte für die Torstangen (berühren, umfahren)
System Finnland
Wahl: 10 Ja-Stimmen
2 Nein-Stimmen


I)
Die Bewertung des „Rückwärts“ soll weiterhin in sechs Klassen erfolgen. Diese werden jedoch in Abhängigkeit der Radstände festgelegt.
Die Reglementarbeitsgruppe wird dies ausarbeiten

Die Bewertung des „Rückwärts“ soll in der Klasse Modified einheitlich mit drei Punkten bewertet werden.
Wahl: 2 Ja-Stimmen
10 Nein-Stimmen


J)
Der Beifahrer darf lenken. Darunter fällt auch die Betätigung der Einzelradbremse!
Wahl: 2 Ja-Stimmen
10 Nein-Stimmen


K)
Die farbigen Markierungen für die einzelnen Klassen an den Torstangen soll auf beiden Seiten angebracht werden. Die Nummerntafel bleibt einfach in
Fahrtrichtung links.


L)
Lasse Larson, Schweden und Klaus Hofmockel, Deutschland erarbeiten das neue Reglement und werden dies am 15. Januar dann an die Teamleader weiter geben. Dort wird dieses geprüft und dann am 01. Februar 2010 auf der www.eurotrial.org online gestellt.

Mittagspause 13.02h bis 14.08h


M)
Ein Käfig ist ab der Klasse Standard Pflicht.
In der Klasse Original ist ein B-Bügel mit Abstrebung Pflicht.


N)
Das Dach muss an sechs Punkten befestigt sein. Jede Ecke einmal und an den beiden längsten Seiten nochmals je mittig.


O)
Fahrzeuge mit Airbags und Gurtstraffern müssen kenntlich gemacht werden.


P)
Neue Dimensionen für den Käfig:
B-Bügel: 45 x 2,5mm oder
50 x 2,0mm
Rest: 38 x 2,5mm
40 x 2,0mm

B-Bügel muss aus einem Stück geformt sein. Radius der „90°-Bögen“ = 3x Rohrdurchmesser


Q)
Handbremse:
Separates System, das auf beide Räder der Hinterachse mit gleicher Verteilung wirkt.
Es muss eine mechanische Arretierung vorhanden sein. Hier soll für die Klassen PM und P der Text aus der Klasse M übernommen werden.

In der Klasse Standard die Handbremse wie ab Werk geliefert. Es darf nur das Pedal der „Feststellbremse“ verändert werden, wenn dieses wg. Dem Einbau eines Käfigs nicht mehr einwandfrei bedienen lässt.


R)
Klasse Standard:
Getriebetunnel und Trennwand Motor/Fahrgastraum müssen original bleiben. Es darf nur ein neues Loch für einen Schalthebel geschaffen werden.



S)3.4.10
Die Beleuchtungsteile dürfen gegen Metallplatten ausgetauscht werden. Hier mit Farbe die Ansicht wieder herstellen.


T)
In der Klasse Modified sind der obere und der untere Aufnahmepunkt der Stoßdämpfer freigestellt. Es muss jedoch die Linie des eingebauten Stoßdämpfers erhalten bleiben.


U)
In den Klassen Original bis Modified muss die Frontmaske original bleiben.


V)
Die Karosserieregel für die Klasse PM wir neu überarbeitet und soll dann ab 2011 oder 2012 verbindlich sein.
Eckpunkte: Serienproduziertes Fahrzeug, auch kein Offroader, Anlehnung an die Klasse M. Frontmaske muss original bleiben.
Zwei Varianten stehen noch zur Diskussion:
a) Im Bereich Radstand und der Innenseite der Räder muss die Karosserie der Klasse M entsprechen.
b) die Karosserie wir gedanklich in drei Teile zerlegt:
-Front bis A-Säule
-A-Säule bis B-Säule
-B-Säule bis Heck
Dies drei Bereichen dürfen jeder für sich in den Längenmaßen verändert werden, muss aber von den Konturen her dem Vorbild entsprechen.


W)
Auf der Homepage www.eurotrial.org sollen Bilder und Ergebnislisten aller Eurotrials hinterlegt werden.


X)
Es soll ein Verein Eurotrial e.V. gegründet werden.


Y)
Infos zu Schweden:
Campingplatz geöffnet von Mittwoch bis Montag – Militärgelände.
Versicherung und Lizenz im Startgeld enthalten.


Z)
JürgenWagner schließt die Sitzung um 19.00h


Fragen zum Protokoll bitte an den Vorstand Sport Klaus Hofmockel,
E-Mail: klaus.hofmockel@web.de

Zusammenfassung JHV 26 11 2009
Am vergangenen Sonntag fand in Friedrichsdorf die Jahreshauptversammlung des VDGV statt. Vertreter von 15 Vereinen waren anwesend.
Drei Vorstandsmitglieder standen turnusgemäß zur Wahl. Jürgen Wagner, Michael Bausch und Maria Schumann erklärten sich zur Wiederwahl nicht bereit. An dieser Stelle sei ihnen noch einmal recht herzlichen Dank für ihr Engagement im VDGV gesagt.
Neu in den Vorstand wurden Anton Baumann, Torsten Fuchs und Harald Liesicke gewählt. Sie werden die Ämter Kasse, Sonderaufgaben und 2. Vorsitzender übernehmen.
Nicht zur Wahl standen Klaus Hofmockel (Vorstand Sport), Bodo Scheibe (Vorstand Technik) und Dieter Rückert, der das Amt des 1. Vorsitzenden übernimmt.

Die Mitglieder der Reglementkommission wurden wie folgt gewählt:
Klasse Original: Josef Rosemann
Klasse Standard: Wolfgang Fröls
Klasse Modified: Thomas Kunz
Klasse Pro-Modified: Andreas Riethmüller
Klasse Prototyp: Marlon Lewandowsky
Veranstaltervertreter: Dirk Lewandowsky

Anschließend wurde das Protokoll der Eurotrialsitzung verlesen. In Schweden wird nach dem neuen FIA Reglement gefahren, das Änderungen beim Überrollkäfig beinhaltet. Das Protokoll wird bis zum 3. Dezember auf dieser Homepage veröffentlicht.
Die qualifizierten Starter werden bis zum 15. Dezember gebeten, ihre Teilnahme zu- oder abzusagen.
Die Wildcard wurde aufgrund dessen noch nicht vergeben, da noch Starter nachrücken können. Nach Feststehen der Teilnehmer am 15.12. gibt es eine neue Frist bis zum 31.12. Hier sollen sich dann alle bewerben, die diese Wildcard haben wollen – auch die, welche sich schon einmal beworben hatten!

Die JHV hat auf Antrag der Allradspezis Franken die Einführung einer neuen Klasse beschlossen. Ab der Saison 2010 wird probeweise eine Klasse für UTVs eingeführt. Diese Side-by-side-Cars erfreuen sich inzwischen großer Beliebtheit.

Schlagzeilen aus Gschwend 04 10 2009
Rekorde beim Endlauf: die Night Hunters mussten nicht nur mit dem Ansturm von Zuschauern im Quarzsandwerk Lang fertig werden, sondern auch mit insgesamt 141 Teilnehmern. Darin enthalten waren auch 47 Starter im FunCup und neun im JuniorCup, diese Zahlen sind bis dato in der DGM noch nie erreicht worden. Dementsprechend war der Zuspruch an Essen und Getränke. Die Küche rund um die Metzgerei Altvater hatte alle Hände voll zu tun. Trotz dreimaligen Nachschubs reichte es kaum mehr bis zur Siegerehrung. Mit Pommes und Pfefferbeissern wurden die letzten Hungrigen gesättigt.

Der Meistertitel in der „Königsklasse“ musste sich in Gschwend entscheiden. Marlon Lewandowsky vom SCC Bramsche hatte noch die Chance, Christof Schumann von der Tabellenführung zu verdrängen. Dazu musste allerdings ein Tagessieg her. Vater Dirk fuhr für Sohn Marlon die Sektionen im gemeinsamen Proto „X-treme“ vor. So auch in der letzten Sektion, Nr. 14. Hier ging es vor dem letzten Tor durch eine Wasserlache. Diese „Lache“ entpuppte sich allerdings fast als See: das Wasser lief nicht nur über die ohnehin großen Räder, sondern bis ins Fahrzeug. Der Untergrund war schlammig statt fest, bot keinen Grip. Dirk probierte die Ausfahrt, doch nichts ging vorwärts. Er wollte sich nicht nach vorne bergen lassen, um den nachfolgenden keine Spur zu ziehen. Also wieder rückwärts durchs Wasser. Dabei zog er sich den hinteren rechten Reifen vom Rad, und der Kran musste den „X-treme“ herausheben. Kurz vorm Absetzen, ca. 1m über dem Boden riss der Bergegurt und das Gefährt knallte auf den Boden. Trotz Radwechsel half es nichts: der Motor muckte nur noch anstatt kräftigen Vortrieb zu leisten. Marlon konnte die letzte Sektion nur noch anfahren, Christof war der Sieg sicher und damit auch der Meistertitel in der Klasse Prototypen.

Ebenfalls offen war die Entscheidung in der Klasse Original. Auch hier hoffe ein Mitglied des SCC Bramsche auf den Platz in der Mitte des Podiums. Direkter Gegner von Josef Rosemann war Dominik Keuper von den „4x4 Schlammtigern Wiesbach Saar“. Hier entschied sich der Titelkampf in der Sektion 2. Die Steilabfahrt meisterte Dominik noch, doch in der Anfahrt zum dritten Tor kippte sein LJ 80 um und er kassierte einen teuren Abbruch. Josef hingegen fuhr alle zehn Sektionen zuende und wurde mit Abstand Tagesieger und damit Deutscher Meister.

Den Stunt des Tages lieferte Klaus Hofmockel in der Sektion 2. Wo Dominik noch heil die Abfahrt herunterkam, rollte sich Klaus samt überraschtem Beifahrer Wolfgang Fröls um 360° ab. Der gelbe Mercedes G landete wieder auf allen vier Rädern und nach einer Schrecksekunde und unter viel Applaus der Zuschauer ging es weiter. Doch nicht lang. Der G war offenbar müde und legte sich wie Dominiks LJ vor dem dritten Tor auf die Seite. Abends im Festzelt wurde Klaus immer noch von vielen angesprochen „Hey, du bist doch der mit dem gelben G? Cooler Stunt!“ Wenigstens ein bisschen Anerkennung nach einer erneuten Anreise mit Panne.

Die Tagessieger:
JuniorCup: Tamara Beck, Daihatsu F50, 6,02 Fehlerpunkte
Fun Cup: Andre Beck, Daihatsu F50, 8,03 Fehlerpunkte
Original: Josef Rosemann, Suzuki Samurai, 22,49 Fehlerpunkte
Standard: Burkhard Leicht, Suzuki LJ 80, 60,79 Fehlerpunkte
Modified: Jürgen Wagner, Suzuki Samurai, 365,61 Fehlerpunkte
ProModifed: Daniel Eberle „Geröllheimer“, 770 Fehlerpunkte
Prototyp: Christof Schumann, „Fürchtenix“, 338 Fehlerpunkte
Mannschaft: Allradfreunde im SCC Bramsche mit 87 Punkten.

Bilder, Bericht und Ergebnisse folgen in den nächsten Tagen.

Schlagzeilen aus Drackenstein 20 09 2009
Nach dem Ausflug in den hohen Norden folgte der südlichste Lauf zur deutschen Meisterschaft. Von den 94 Startern waren 27 im FunCup angetreten, der damit in diesem Jahr die stärkste Besetzung hatte.

Das Pech der Melsunger in Bramsche ist offenbar am Veranstalter kleben geblieben. David Nieweg vom SCC Bramsche ist heißer Kandidat auf den Meistertitel in der Klasse Standard. Sein Suzuki zickte aber rum und wollte nicht richtig laufen. Und das schon vor der ersten Sektion. Zum Glück „davor“, denn damit konnte er das Angebot vom Vereinskollegen Guido Arndt annehmen, und auf dessen Auto einen Doppelstart fahren. In aller Eile wurde umgenannt und David fuhr auf dem Samurai neun von zehn zu absolvierenden Sektionen fehlerfrei. Am Ende war er mit nur zwei „Rückwärts“ strahlender Tagessieger und sicherte sich damit den Meistertitel in der Klasse Standard.

Auch Josef Rosemann, ebenfalls vom SCC Bramsche, wurde Opfer einer misslichen Situation. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn Oliver Miss, Doppelstarter mit Josef, rollte seinen Suzuki in der Sektion 5 einmal übers Dach ab. Ergebnis: Scheibenrahmen und Überrollbügel defekt. Nun stand da der Samurai von David unbenutzt herum. Schnell wurde man sich einig, dass dessen Scheibenrahmen und Bügel ummontiert wurde, sodass Josef nun endlich ins Geschehen eingreifen konnte. Oliver hingegen verzichtete auf eine Weiterfahrt, denn "Jupp" hatte immerhin noch Chancen auf den Titel in der Klasse Original. Hier siegte jedoch Achim Kohl vor Dominik Keuper, der Josefs härtester Konkurrent in dieser Klasse ist.

Die Tagessieger:
JuniorCup: Tamara Beck, Daihatsu F50, 2,01 Fehlerpunkte
Fun Cup: Hubert Bauer, Suzuki SJ 413, 8,152 Fehlerpunkte
Original: Achim Kohl, Suzuki Samurai, 5,95 Fehlerpunkte
Standard: David Nieweg, Suzuki Samurai, 3,97 Fehlerpunkte
Modified: Michael Gereke, Suzuki Samurai, 15,21 Fehlerpunkte
ProModifed: Klaus Bechtold, „Opelix“, 208 Fehlerpunkte
Prototyp: Christof Schumann, „Füchtenix“, 73 Fehlerpunkte
Mannschaft: ORC Night Hunter mit 84 Punkten

Bilder, Bericht und Ergebnisse folgen in den nächsten Tagen.

Schlagzeilen aus Bramsche 06 09 2009
Die zweite Saisonhälfte begann beim SCC Bramsche mit heftigen Regenfällen in der Nacht. Trotz schlechter Wetterprognose kamen 74 Starter in den hohen Norden. Das Gelände, das „nur“ aus Sand und Wasser besteht wurde wieder einmal von vielen unterschätzt. Einfache Sandhügel entpuppten sich als perfekte Parkplätze um bequem alle vier Reifen auf einmal wechseln zu können. Durch den Regen wurde der ohnehin weiche Boden noch tiefer, und so manches harmlos aussehende Schlammloch wurde zum undurchfahrbaren Hindernis. Umwege um solche erwiesen sich als höchst schwierig und so mancher Allradler lag anschließend auf der Seite. Im Bilderalbum werden die Fotos von Bergearbeiten einen umfangreichen Anteil haben.

Den Yetijägern vom ASC Melsungen klebte das Pech an den Hacken: mit fünf Autos angereist hielt nur der Proto „May way“ von Thomas May alle Sektionen durch. Alle anderen DGM Fahrer hatten nach der ersten Sektion „fertig“. Steffen Dziersk wollte in der Klasse Original starten, doch seine Freundin Angela ruinierte im FunCup (!) die hintere Sperre. Kurzerhand wurde sie verdonnert, den FunCup ohne Sperre zu fahren. Übung macht bekanntlich den Meister und mit Geschick gewann Angela vor Kathinka Balzer. Steffen, noch keinen Meter gefahren, lies seine Nennung auf Klasse Standard umschreiben, um mit Vereinskollegen Achim Bindemann einen Doppelstart zu fahren. Doch nachdem er den SJ auf der Seite geparkt hatten war die Motoraufhängung abgerissen – Ende. Michael Terme und Ronny Simon hatten auch kein Glück, bei beiden scherte eine Welle ab. Thomas May war zwar nicht ganz so erfolgreich wie Angela, aber trotz Umfaller in der Sektion 14 wurde er Dritter in der Klasse der Prototypen.

Die Tagessieger:
JuniorCup: Fabian Nösing, Suzuki SJ 413
Fun Cup: Angela Zilch, Suzuki SJ 410
Original: Dominik Keuper, Suzuki LJ 80
Standard: Wolfgang Fröls, Jeep YJ
Modified: Michael Gereke, Suzuki Samurai
ProModifed: Andreas Riethmüller, „Cinderella“
Prototyp: Thomas Stoppa, „Mantis“
Mannschaft: Allrad-Freunde-Heidelsheim mit 77 Punkten

Bilder, Bericht und Ergebnisse folgen in den nächsten Tagen.

Neues Magazin Rallye Raid 18 08 2009
Seit ein paar Tagen gibt es ein neues Magazin rund um den Offroadsport. Schwerpunkt werden Rallyes wie z. B. die Dresden-Breslau sein, jedoch wird ausdrücklich auch die 4x4-Szene beleuchtet. Das Heft erscheint alle zwei Monate.
In der ersten Ausgabe wird auch ein Bericht über die DGM erscheinen, für die Oktober Ausgabe wurde uns ein Artikel über den Eurotrial angekündigt.
Die erste Ausgabe ist im ausgewählten Zeitschriftenhandel erhältlich. Aber es kann auch bestellt werden, unter folgender Adresse:

GVS Marketing
Volker Schneider
Keplerring 104
Postfach 1355
65428 Rüsselsheim

5€ zzgl. Versand von 1,45€ gegen Vorkasse oder in Briefmarken

Wir sind gespannt und wünschen dem neuen Magazin viel Erfolg!